Legende
Einer Version der Legende zufolge versuchte Roland, ein Ritter Karls des Großen, sein Wunderschwert Durandal zu zerstören, indem er es gegen die Felsen schlug. Das Schwert wurde nicht zerstört, aber in der Felswand entstand ein riesiges Loch – die heutige Brèche de Roland.
Nebel so dicht, dass man ihn zerschneiden könnte
Am Morgen starten wir vom Sattel Col de Tentes (2208 m).
Das Wetter meint es nicht besonders gut mit uns.
Weiße Dunkelheit umgibt uns auf dem schmalen, steinigen Pfad.
Hinauf über den Wasserfall
Nach 4 km hören und sehen wir zunächst einen Wasserfall. Das über den Felsen prasselnde Wasser stammt vom Rest des Taillon-Gletschers.
Klebt im Rucksack.
Auch beim Durchklettern des Wasserfalls werden die Hände benötigt. :-)
Chalet Sarradets
Langsam lichtet sich der Nebel. Endlich sind die Umrisse von Gipfeln und Tälern zu erkennen.
Hinter dem Wasserfall machen wir eine kurze Rast im Refuge des Sarradets.
La Brèche de Roland (2807 m)
Dieses beeindruckende Naturwunder an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien ist 40 m breit und etwa 70 m tief. Leider können wir es aufgrund des überall herrschenden Nebels nicht in vollem Umfang genießen.
Zurückkehren
Wir kehren auf demselben Weg zurück, den wir gekommen sind.
Endlich hat sich der Nebel verzogen und wir genießen die Aussicht.
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