Die elegante Perle der Ostsee
An der Ostseeküste zwischen Danzig und Gdynia liegt Sopot – eine Stadt, die sich zu Recht als einer der schönsten und angesehensten Badeorte Polens bezeichnen darf. Sopot bietet aber nicht nur Strände, sondern besticht durch eine Mischung aus prachtvoller Architektur, reicher Geschichte und einer lebendigen Atmosphäre, die das ganze Jahr über Touristen anzieht.
Geschichte
Sopot wandelte sich um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert von einem kleinen Fischerdorf zu einem mondänen Kurort. Eine Schlüsselrolle in dieser Entwicklung spielte Dr. Jean George Haffner, ein ehemaliger Chirurg in Napoleons Armee, der hier 1823 die erste Kurstätte gründete. Die Stadt erfreute sich rasch großer Beliebtheit beim europäischen Adel und bei Künstlern und hat sich bis heute ihre historische Eleganz und ihren Kurcharakter bewahrt.
Sopot Pier (Molo w Sopocie)
Das wichtigste Wahrzeichen der Stadt ist eine hölzerne Mole, die 511,5 Meter in die Ostsee hineinragt.
Es ist die längste Holzbrücke Europas!
Spazieren Sie entlang der Seebrücke.
Ein Spaziergang entlang der Seebrücke bietet herrliche Ausblicke auf die Bucht, die Küste von Sopot und das elegante Grand Hotel. Der Eintritt zur Seebrücke ist kostenpflichtig.
Spa Square (Skwer Kuracyjny)
Zwischen dem Eingang zum Pier und der Fußgängerzone befindet sich ein großer Kurplatz mit zahlreichen Restaurants und Ständen, an denen Souvenirs und Erfrischungen verkauft werden.
Strände
Beidseitig des Stadtzentrums von Sopot erstrecken sich kilometerlange, feine Sandstrände. Die Strände sind gut besucht und verfügen über eine gute Infrastruktur. Entlang der Strände verläuft ein Fuß- und Radweg, der bequem bis nach Danzig führt. Alternativ bietet sich die gute Zugverbindung an.
Fußgängerzone (Ulica Bohaterów Monte Cassina)
Das Herzstück des gesellschaftlichen Lebens in Sopot ist die Fußgängerzone. Diese lebhafte Fußgängerzone, im Volksmund „Monciak“ genannt, führt direkt zum Pier. Sie ist gesäumt von historischen Wohnhäusern, stilvollen Cafés, Restaurants, Bars und Boutiquen und bietet Tag und Nacht ein pulsierendes Ambiente.
Das krumme Haus (Krzywy Domek)
Etwa auf halber Strecke der Fußgängerzone befindet sich eine beliebte und skurrile architektonische Besonderheit – das Krumme Haus. Dieses surreale Gebäude aus dem Jahr 2004 wirkt, als sei es geschmolzen oder von einem Kind bemalt worden. Es ist von Märchen und Zeichnungen von Jan Marcin Szancer inspiriert. Heute beherbergt es ein Einkaufszentrum, Restaurants und Cafés. Es zählt zu den meistfotografierten Orten Polens.
St.-Georgs-Kirche (Kościół św. Jerzego)
Am westlichen Ende der Fußgängerzone befindet sich die elegante neugotische St.-Georgs-Kirche, die sich durch ihre Backsteinfassade und ihren hohen Turm auszeichnet und an eine englische Kathedrale erinnert.
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